Zernikel schlägt Frankreich und Italien

Zwei Wochen nach dem Gewinn des deutschen Stabhochsprung-Meistertitels der U 20 – Jugend im Sindelfinger Glaspalast verbuchte Oleg Zernikel (ASV Landau) seinen nächsten, diesmal internationalen, Erfolg. In der Arena Brandberge in Halle/Saale gewann Zernikel mit deutscher Jahresbestleistung und neuem Vereinsrekord von 5,25 m beim Junioren-Länderkampf zwischen Deutschland-Frankreich-Italien den Stabhochsprung-Wettbewerb.

Nur einmal hatte der Landauer einen Wackler: Das war bei seiner Anfangshöhe von 4,80 m, die er im zweiten Versuch überflog. Ansonsten ließ er der Konkurrenz keine Chance. Alle weiteren Höhen von 4,90 m / 5,00 m / 5,10 m / 5,15 m / 5,20 m und 5,25 m meisterte er im ersten Versuch.

 Wie schon die gesamte Hallensaison musste sich Oleg Zernikel für einen kurzen Anlauf entscheiden. Wie bereits in Sindelfingen wählte er auch in Halle/Saale lediglich zehn Anlaufschritte. Da ist natürlich die Anlaufgeschwindigkeit nicht die, die wünschenswert wäre. Außerdem muss mit weicheren Stäben gesprungen werden. Um noch höher zu springen, benötigt der Schüler der Landauer Konrad-Adenauer-Schule+ zwölf und mehr Anlaufschritte. Diesen Gordischen Knoten will er nach eigenen Aussagen in den nächsten Wochen bei der Vorbereitung auf die Freiluftsaison knacken. Denn sein großes Ziel ist die Teilnahme an den Juniorenweltmeisterschaften im amerikanischen Eugene/Oregon. Die Ausschichten das zu erreichen sind günstig. Auch für seinen Trainingskollegen Lamin Krubally, dem deutschen Jugend-Vizemeister unterm Dach.