Die Höhenjagd geht weiter – Stabhochsprung auf dem Obertorplatz 2015 im Juni

LANDAU (fuss). Wenn am Donnerstag, den 25.Juni diesen Jahres Van Halens „Jump“ durch die Innenstadt von Landau dröhnt, wissen die meisten Bürger bereits, was los ist. An diesem Tag verwandelt sich der idyllische Obertorplatz im Herzen Landaus in eine Sportarena.

Die besten Stabhochspringer Deutschlands und internationale Größen in dieser Disziplin finden sich dann ein um den Sieg beim 18. Landauer Stabhochsprung-Meeting unter sich aus zu machen. Dafür müssen die Athleten hoch hinaus, so schraubte Mark Hollis aus den USA den Meeting-Rekord im letzten Jahr auf 5,83 m.

Im Gegensatz zu den vier Vorjahren, in denen das Obertorplatz-Springen jeweils im Hochsommer ausgetragen wurde, findet das Landauer Meeting in diesem Jahr schon Ende Juni statt. Der internationale Wettkampfkalender mit dem Höhepunkt der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking vom 22. bis 30.August macht dies nötig. Neben der Terminverlegung gab es hinter den Kulissen beim veranstaltenden TV 1861 im ASV Landau auch einen Stabwechsel, denn die Gesamtleitung übernahm Leichtathletik-Abteilungsleiter Dennis Schober. Schober war in den vergangenen Jahren schon stark in die Organisation eingebunden und im Vorprogramm sogar mehrfach selbst aktiver Teilnehmer. Als Bestleistung stehen für ihn 5,11m zu Buche, gesprungen 2014 auf dem Obertorplatz.

Es sei noch sehr früh um Aussagen über das Starterfeld zu machen, da die Sommersaison noch nicht begonnen habe, so Schober. Aber einige feste Zusagen sind trotzdem bereits bei ihm eingegangen. So werden der amtierende Deutsche Hallenmeister Tobias Scherbarth oder der tschechische Routinier Michal Balner in Landau springen. Auch Lokalmatador Oleg Zernikel, Bronzemedaillen-Gewinner der letztjährigen U20-Weltmeisterschaft, ist erstmals im Hauptfeld dabei. Er konnte seine Bestleistung im WM-Finale auf 5,50m steigern. Ihm auf den Fersen wird sein Trainingspartner Lamin Krubally sein (Bestleistung: 5,20m), der ebenfalls seine Premiere bei den „Großen“ feiern wird.

Rheinpfalz 02.04.2015

Drei Medaillen bei Süddeutschen Meisterschaften

Doppelerfolg durch Oleg Zernikel und Lamin Krubally (beide ASV Landau) im Stabhochsprung bei den Süddeutschen Meisterschaften in der Karlsruher Messehalle 2 in Rheinstetten.

Süddeutscher Meister mit Jahresbestleistung von 5,20 m wurde Oleg Zernikel. Die Leistung ist umso bemerkenswerter, da Zernikel lediglich aus zehn Anlaufschritten den Wettkampf bestritt. Dafür ist die Höhe eine Glanzleistung. Zernikel ist in der Tat kein Hallentyp. Der Focus sich auf die Anlage unterm Hallendach einzustimmen ist ihm zum eng. Das Einspringen klappte überhaupt nicht. Aus sechs oder acht Anlaufschritten wollte er den Wettbewerb aufnehmen, doch konnte ihn Trainer Jochen Wetter zumindest für  zehn Schritte Anlauf animieren. Zur eigenen Überraschung von Zernikel selbst klappte das!

Bis zur Siegerhöhe von 5,20 m des Landauers lag sein Vereinskamerad Lamin Krubally in Front. Er hatte bis einschließlich 5,10 m alle Höhen ohne Fehlversuch mit guter Technik übersprungen. Doch bei 5,20 m haderte der Schüler des Max-Slevogt-Gymnasiums. Am Ende hieß es für ihn Silber.

Mit Anlaufproblemen kämpfte Dennis Schober, der dritte Vertreter des ASV Landau. Er landete mit 4,80 m auf Rang sechs.

Bereits am Vormittag des ersten Tages dieser Meisterschaften gab es durch Marc-Philipp Gräfe eine faustdicke Überraschung für den ASV Landau.  Gräfe wurde Vizemeister der U 18 – Jugend mit 4,30 m.  Das war Einstellung seines Hausrekords. Die vorher gewählten Höhen von 4,00 bis 4,20 m nahm der Schüler der Konrad-Adenauer-Schule sehr sicher.

Volles Haus beim “Munich Indoor” 2015

Beim ‚Munich Indoor’  mit 850 Teilnehmern in der Werner-von-Linde-Halle am Olympiastadion konnten sich Stabhochspringer des ASV Landau beachtlich in Szene setzen. 4,30 m übersprang Marc-Philipp Gräfe bei den U 18-Jugendlichen und gewann den Wettbewerb. Insgesamt kämpften hier 20 Jugendliche um den Sieg. Gräfe liegt mit seiner Leistung auf Platz sechs der U 18-Jahresbestenliste des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV).

Eine Woche nach seinem Hausrekord von 5,10 m egalisierte Lamin Krubally in München diese Marke. Er wurde Zweiter des 22 Sportler starken Teilnehmerfeldes. Krubally liegt derzeit auf Platz neun der DLV-Hallenbestenliste. Dennis Schober gewann in München mit 4,80 m die Bronzemedaille. Er versuchte bei der nächsten Höhe einen härteren Stab – doch das gelang ihm noch nicht mit einem Erfolg.

Marc Philipp Gräfe ist Rheinland-Pfalz Meister U18

Mit persönlichem Rekord von 4,20 m wurde Marc-Philipp Gräfe (ASV Landau) bei den rheinland-pfälzischen Jugendtitelkämpfen der Leichtathleten Stabhochsprungmeister der U 18 – Klasse. 3,90 m / 4,00 m / 4,10 m und die Siegeshöhe überflog er jeweils im ersten Versuch.

Bereits einen Tag vor den Jugendwettkämpfen trugen die Frauen und Männer ihre Meisterschaften aus. Vizemeister im Stabhochsprung wurde mit 5,10 m Lamin Krubally (ASV Landau), der einen deutlich verbesserten Bewegungsablauf zeigte. Für den 19jährigen bedeutete die Höhe Hausrekord unterm Dach. Die Bronzemedaille gewann sein Trainingspartner Dennis Schober, der diesmal auf 4,90 m kam.

Oleg Zernikel musste sich beim Saisoneinstand mit 4,90 m aus 10 Anlaufschritten begnügen und landete auf Rang vier.

Doppelerfolg im Stabhochsprung bei den Pfalzmeisterschaften

Doppelerfolg im Stabhochsprung der Männer für den ASV Landau bei den Leichtathletik- Pfalzmeisterschaften : Dennis Schober gewann mit persönlicher Hallenbestleistung von 5,00 m vor seinem Vereinskameraden Lamin Krubally, der sich mit für ihn mäßigen 4,80 m begnügen musste.

Vizemeister bei der U18-Klasse wurde Marc-Philipp Gräfe ebenfalls mit Hallenbestleistung von 4,00 m. Schülermeister unterm Dach wurde in der M 13-Klasse Benjamin Marwitz über 800 m in 2:38,66 Minuten. Seine Vielseitigkeit zeigte er noch als Vizemeister über 60 m in 8,67 sek. und über 60 m Hürden in 10,45 sek.

Über ihre Vizemeisterschaften für den ASV Landau freuten sich in der M 12 – Klasse bei den Mädchen Mia-Chiara Jäger über 800 m in 2:47,58 Minuten und Jan Brandenburger im Weitsprung mit 4,14 m. Die Bronzemedaille über 60 m Hürden holte sich Maximilian Antoni in 12,65 sek.